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Ausbildung

Vielfalt mit Wirkung – die wichtigsten Assistenzhundearten

Assistenzhunde übernehmen je nach Bedarf ganz unterschiedliche Aufgaben:
 
  • Blindenführhunde navigieren sicher durch den Alltag und helfen bei der Orientierung.
  • Signalhunde reagieren auf Geräusche wie Türklingeln oder Alarme und unterstützen Menschen mit Hörbeeinträchtigungen.
  • Mobilitätshunde helfen beim Gehen, Tragen oder Öffnen von Türen und geben körperlich eingeschränkten Personen mehr Bewegungsfreiheit.
  • PTBS- und psychiatrische Assistenzhunde erkennen Stresssignale, unterbrechen belastende Zustände und geben emotionale Stabilität.
  • Epilepsie- und Diabetikerwarnhunde bemerken frühzeitig Anfälle oder Unterzuckerungen und können lebensrettend handeln.
     
Jeder dieser Hunde wird gezielt auf seine Aufgabe vorbereitet – für ein starkes Team, das den Alltag sicherer und lebenswerter macht.
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Unsere Ausbildung erfolgt ins Selbstausbildung. Bereits der Welpe zieht bei dir ein und wird mit dir zusammen in den Assistenzbereich eingearbeitet. So wird die eure Bindung früh gesichert und die Entwicklung der wichtigen Assistenzhilfen eng an deinem Bedarf ausgerichtet.
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Dabei beginnt jede Assistenzhundeausbildung mit einer individuellen Einschätzung. Wir möchten verstehen, welche Unterstützung benötigt wird, welche Aufgaben der Hund übernehmen soll und welche Voraussetzungen Mensch und Hund mitbringen. 

 

1. Persönliche Bedarfsermittlung 

Im Erstgespräch besprechen wir deine Lebenssituation, den gewünschten Unterstützungsbedarf und mögliche Aufgaben eines Assistenzhundes. Dabei klären wir auch, ob eine Ausbildung grundsätzlich infrage kommt. 

 

2. Auswahl und Eignungsbeurteilung des Hundes 

Die Eignung eines Hundes ist die wesentliche Grundlage:
Gesundheit, Wesen, Belastbarkeit, Umweltverhalten, Sozialverhalten, Motivation und Lernvoraussetzungen werden – entsprechend Alter und Entwicklungsstand – berücksichtigt. Wir helfen bei der Suche nach dem geeigneten Welpen.

 

3. Individueller Ausbildungsplan 

Auf Grundlage der Bedarfsermittlung entwickeln wir einen Ausbildungsweg, der auf die angestrebten Assistenzleistungen und die konkrete Lebenssituation abgestimmt ist.

 

4. Grundausbildung und spezifisches Assistenztraining

Der Hund erlernt mit dir zusammen die Grundlagen für einen sicheren Alltag. Darauf aufbauend werden die individuell benötigten Assistenzleistungen trainiert. Ebenso wichtig sind die Zusammenarbeit, die Kommunikation und das gegenseitige Vertrauen innerhalb des Teams. 

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5. Vorbereitung auf die Prüfung 

Die Ausbildung orientiert sich an den jeweils geltenden gesetzlichen Anforderungen und den für euch vorgesehenen Prüfungsmaßstäben. Wir bereiten Mensch und Hund auf die erforderlichen Prüfungsschritte vor. 

 

6. Begleitung und Qualitätssicherung

Während der Ausbildung überprüfen wir die Entwicklung des Teams, passen Trainingsziele bei Bedarf an und behalten sowohl die Zuverlässigkeit der erlernten Fähigkeiten als auch das Wohlbefinden des Hundes im Blick. Die notwendige Sachkunderprüfung gem. §3NhundG absolvieren Sie ebenfalls bei uns, im Rahmen der Ausbildung.

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Jedes Team ist besonders. Deshalb verstehen wir Assistenzhundausbildung nicht als starres Programm, sondern als strukturierten, individuell abgestimmten Entwicklungsprozess.

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